Es ist endlich soweit, die Rennsaison hat begonnen und für das Team vergeht so gut wie kein Wochenende ohne Rennen. Was habe ich mich auf diese Zeit gefreut! Den ersten Marathon musste ich zwar auslassen, aber dafür nahm ich quasi als Ersatz an ein paar Straßenrennen teil. Die langen Einheiten werden nun vorzugsweise unter der Woche abgerissen, da es abends nun ja wieder etwas länger hell ist.Überhaupt: Ich liebe diese Rituale vor und nach den Rennen. Schon zuhause wird das Material geputzt und auf Verschleiß begutachtet, die Tasche wird mit allem möglichen Krimskrams (meist randvoll)gefüllt. Sportgetränke und Gels werden ebenso eingekauft wie Energieriegel und Bananen.

Am Abend vor dem Wettkampf gibt es dann die übliche Nudelration, je nach Rennlänge mehr oder weniger. Und evtl. ein kleines Glas Rotwein. Die Klamotten lege ich ebenfalls Abends bereit und befestige die Nummer, wenn sie schon vorhanden ist.

Morgens dann ein lecker Frühstück und Eau de Race für die Beinchen. Die Aufwärmrunde darf natürlich auch nicht fehlen. In der Startaufstellung wird dann noch der Tacho genullt und die Jacke ausgezogen. Der Puls steigt langsam an und endlich wird der Start freigegeben.

Nach dem Rennen die Jacke wieder anziehen und das Ergebnis checken; War ich schneller als im letzten Jahr? Was macht die Konkurrenz? Endlich ist Zeit für ein paar lockere Gespräche.

Noch schnell duschen und Tasche packen und es geht wieder ab nach Hause.

Einfach schön!

Chriz

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