Heute standen für mich Pleiten, Pech und Pannen auf dem Programm oder soll ich es lieber Tour Schwarz nach Neumünster nennen?Nach launigen Worten der Organisatoren ging es auch heute wieder auf die Strecke. Schnell fand ich Thomas vom RST Lübeck und wir konnten unser Vorhaben einer gemeinsamen Fahrt in die Tat umsetzten. Überraschend schnell fand sich eine Gruppe und alles schien perfekt. Den ersten Hügel bei Molfsee überlebten alle und die Sache begann zu laufen. Kurz vor Rumohr in einer Baustelle übersah ich kurze Zeit später einen Stein und meine Fahrt war nach 300 Metern vorerst vorüber. Dankenswerterweise blieb Thomas bei mir und wir versorgten schnell mein luftloses Hinterrad. Die Gruppe war natürlich flöten.
Zu zweit machten wir uns nun auf denn Weg nach Blumental und ich muss sagen, am Berg bei Blumental ließ ich einige Körner. Schön war aber, dass wir schon wieder einige Fahrer passieren konnten. Kurze Zeit später haben wir uns dann aber ein wenig verfahren und so war selbst das Hauptfeld vor uns.
Das Feld war aber relativ schnell gestellt und mindestens genau so fix passiert. Es hieß nun also Paarzeitfahren was wir veranstalteten. Schön zügig sind wir dabei auch noch vorangekommen und alles war gut. Dann kam Neumünster und mein Hinterrad verlor wieder Luft. Mit einmal Nachpumpen konnten wir uns zur nächsten Tankstelle retten und die Lage dort genauer unter die Lupe nehmen. Von meinen innig geliebten und nur mit Anstrengungen zu beschaffenden Veloflex- Reifen war nicht mehr so viel übrig. Beide Reifen waren übel zerschnitten und ein Stück der Lauffläche fehlte am Hinterrad. Ich habe die Reifen mittlerweile entsorgt.
Als der Luftdruckautomat an der Tanke genug Luft in meinen Reifen gepumpt hatte, fuhren wir die 110er Extrarunde um Neumünster herum. Hier verlief dann alles ruhig. Die Hügel bei Boostedt hatte ich härter in Erinnerung, aber ich bin wohl etwas fitter als bei meinem letzten Besuch gewesen. In Boostedt füllten wir an der Tanke kurz Wasser nach und warfen eine Cola ein.
Nun kam das Flachstück in sengender Hitze um NMS herum. Irgendwo im Nirgendwo bei Großharrie verfuhren wir uns das zweite Mal. Diesen Umstand bemerkten wir leider erst recht spät, also kehrt marsch und zurück in Richtung NMS.
Bei Flintbek sammelten wir dann noch drei weitere Fahrer ein, die unser Tempo gehen konnten. Der Führungswechsel verlief aber recht einseitig zwischen Thomas und mir, aber das war egal, denn Kiel nahte.
Kurze Zeit später saß ich bei meinem MTB-Sparten-Kollegen, hatte eine große Cola und eine Bockwurst vor mir und durfte mich als RTFler bezeichnen lassen. Dann ging es ab nach Hause und dann zum schrauben zu bo, denn morgen fahre ich mit dem Stelvio Plus.
Einträge (RSS)