An diesem Sonntag stand in Raisdorf die letzte RTF des Jahres an. Der traditionelle “Almabtrieb” zog auch Felix und mich an. Gemeinsam mit Jörn von der RG-Kiel fuhren wir die 71 km Strecke. Das ganze nicht mit dem Renner, sondern mit unseren Singlespeedern! Felix und ich wählten unsere Stadträder mit festen Schutzblechenund einer Übersetzung von 3:1. Jörn hatte 2,875:1 montiert und war seiner und unserer Ansicht nach auf einigen Flachpassagen einfach zu untersetzt. SCHERZ!Jedenfalls hatten wir drei mir unseren ungewöhnlichen Rädern einen riesen Spaß, ich behaupte sogar, es war die lustigste RTF, die ich jemals gefahren bin. Am Anfang machten wir noch mächtig Eindruck in einer der vorderen Gruppen, mussten dann aber die Rennradfahrer auf den Flachstücken ziehen lassen. Langsam waren wir hingegen nicht, am Ende stand ein Schnitt von 30,8 km/h auf dem Tacho, was so manch ambitionierter Hobbyfahrer unterwegs gar nicht lustig fand. Die Rennradler fühlten sich wohl in ihrer Ehre gekränkt. Viele davon sahen wir im Laufe der Veranstaltung am Straßenrand stehen und flicken.
Als wir auch noch anfingen um die Ortsschilder zu sprinten, waren einige Mitstreiter vollends demotiviert.
Chriz
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