In ein paar Stunden geht der Flieger nach Kapstadt. Eigentlich wollte ich ja nur kurz mal über einen Blick auf die cape-epic Seite werden, aber was muss ich da lesen?
Na hoffentlich ist das bis Samstag wieder “abgekühlt”.
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Archiv für März 2009In ein paar Stunden geht der Flieger nach Kapstadt. Eigentlich wollte ich ja nur kurz mal über einen Blick auf die cape-epic Seite werden, aber was muss ich da lesen? Na hoffentlich ist das bis Samstag wieder “abgekühlt”. In Kapstadt sind sie gedruckt zu bekommen, hier in Norddeutschland leider nur als PDF. Interessant sind sie trotzdem.
Die aktuellsten Ergebnisse gibt es natürlich wieder auf der Cape-Epic Seite direkt und auch auf der Seite der bike-sport-news. Da wird aber auch in diesem Jahr eher nichts über uns stehen. An der Strecke hat sich in diesem Jahr einiges getan. Zum ersten mal liegt sowohl der Startort als auch der Zielort dicht bei Kapstadt. Der Prolog in Form eines Zeitfahrens, den es im letzten Jahr zum ersten mal gab, wurde beibehalten. In diesem Jahr wurde für den Prolog aber eine Etappe geopfert. Waren es im letzten Jahr noch 8 Etappen + Prolog, so sind es in diesem Jahr zusammen 8 Renntage. Außerdem wird in vielen Etappenorten nun zweimal übernachtet. Die einzelnen Etappen sind nun kürzer und haben weniger Höhenmerter. Bei der Streckenplanung wurde in diesem Jahr verstärkt auf technisch anspruchvolle Strecken zurückgegriffen. Die Fahrzeiten der Etappen sollen trotz der Verkürzung ähnlich denen aus dem letzten Jahr sein. Im letzten Jahr waren wir auf den technischen Passagen immer im Vorteil, hoffentlich bleibt das so Der Prolog findet in diesem Jahr driekt in Kapstadt entlang des Table Mountain statt. Ob die vom Veranstalter versprochene große Anzahl an Zuschauern schon um 7:30 am Streckenrand stehen bezweifel ich aber. Die erste Etappe startet in Gordes Bay bei Sommerset West. Da wir uns für die ersten Tage einen Mietwagen bestellt haben, können wir so direkt nach dem Prolog in den ca. 30km entfernten Startort der ersten Etappe fahren. Dort haben wir dann genug Zeit zum regenerieren und auspannen. Die weiteren Etappen führen uns dann über Villiersdorp, Greyton und Oak Valley nach Lourensford. Wie in jedem Jahr sind die ersten Etappen beim Cape-Epic die schwersten. Etappe 1 und 2 haben jeweils ca. 110km und einige Höhenmeter. Am ersten Tag wird gleich mit einem langen Anstieg begonnen, bevor es im weiteren Verlauf bis auf 1000hm rauf geht. Der zweite Tag hat zwar weniger Höhenmeter, aber vorallem der letzte Anstieg kurz vor dem Ziel wird noch mal sehr schwer. Die 3. Etappe ist mit gut 70km nicht sehr lang, aber beinhaltet eine 3km lange Tragepassage. Laut Streckenbeschreibung ist hier nicht mal schieben möglich. Der 4. Tag soll neben der letzten Etappe der leichteste sein. Warum das so ist wird sich zeigen, zumindest die Daten sehen nicht leichter aus als an den Tagen zuvor. Auf der 5. Etappe wird es dann vorallem auf den letzten Kilometern noch mal schwer. Die letzten beiden Etappen sind dann wieder kürzer, aber wohl auch wieder technisch anspruchsvoll. Eine genaue Streckenbeschreibung mit Höhenprofil gibe es auf der offziellen Cape-Epic Seite.
Diese Woche wird es aber wieder ernst. Am Samstag beginnt um 7:29:30 der Cape Epic Prolog für Anke und mich. Am Mittwoch fliegen wir bereits nach Kapstadt und am Donnerstag und Freitag werden die Anmeldeformalitäten erledigt. Ich hoffe die Anmeldung ist in diesem Jahr das einzige um das wir uns kümmern müssen. Dunkel erinnere ich mich noch an wilde Mountainbike Beschaffungsmaßnahmen im letzten Jahr. |