Am Himmelfahrtstag erfolgte die Probefahrt des vierten Nordcupmarathons in 2009 ab Nortorf. Da dieser Marathon von der RSG-Mittelpunkt-Nortorf ausgerichtet wird, dürfen/ sollen Vereinsmitglieder nicht an der Veranstaltung teilnehmen sondern stattdessen bei der Orga helfen. Ab Nortorf ging es in einer 17 Mann/Frau- Gruppe auf die Strecke. Zunächst verlief es ein wenig unruhiger als sonst, aber dass gab sich. Nach der zweiten Kontrolle sind schließlich nur noch 12 Fahrer auf die Langdistanz gegangen. Da es natürlich keine richtigen Kontrollen gab, haben wir wie bei einem Brevet Tankstellen angesteuert. Diese lagen nach 70 km in Nortorf, dann in Wattenbek, Bornhöved (hier bei einem Vereinskollegen der Geburtstag hatte) und schließlich erneut in Wattenbek. Ab Mittag fielen dann leider auch die “Vatertagstourer” über die Straßen her. Oh Du armes Deutschland! (mehr will ich mal nicht schreiben).
Der Wetterdienst hatte es mit seiner Vorhersage geschafft, dass ich ein weiteres Mal nicht auf meinem Scott CR1 unterwegs war. Dabei wäre es locker drin gewesen, aber das Alurad läuft durch die Vollcarbongabel von Token und dem schon im Bericht des Husumer Nordcups erwähnten Schlauchreifenlaufradsatzes ganz hervorragend. So langsam findet auch der Freilauf seine Stimme wieder und knattert munter vor sich hin. Ein herrliches Stück Technik! ![]()
Das Unwetter erwischte uns aber doch noch. Wir waren gerade in der örtlichen Eisdiele in Nortorf, als das Toben des Wetters begann. So ging der Konsum der italienischen Süßspeise etwas schneller als gewohnt vonstatten. Die Rückfahrt mit dem Auto nach Kiel war mit Blitz, Donner, reichlich Wasser und Hagel sowie schlechter Sicht nicht wirklich schön. Was zählt ist letztlich aber das enorme Glück auf dem Rad nicht naß geworden zu sein und die Tatsache einen weiteren Nordcup in der Tasche zu haben.
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