Der Tag fing mit einer guten Nachricht an, denn unser 5. Platz von gestern reichte knapp für den ersten Startblock. Da es direkt in einen langen flachen Anstieg auf einer Schotterstrasse ging, hatten wir so den Vorteil die ersten Kilometer in der ersten Gruppe mitzurollen. Nach einigen Kilometern hatten diese uns dann aber abgehängt und wir suchten unser eigenes Tempo. Bis zur ersten Verplegung (km 20) konnten wir uns so recht weit vorne im Feld halten. Hiernach folgten noch weitere 10km Anstieg. Dieser Teil war steiler und wir kamen nicht mehr so schnell vorran. Erst bei Kilometer 30 erreichten wir den höchsten Punkt der Etappe. Die Abfahrt war dann eher anstrengend. Die vielen Höhenmeter die wir in auf den ersten 30km gesammelt hatten, wurden in nur 5km wieder vernichtet. Dementsprechend stark brannten die Arme und Hände in der Abfahrt. Die restlichen 35km der Etappe waren dann ein ständiges auf und ab auf breiten Schotterstrassen. Hier kamen wir sehr gut zurecht und wir konnten viele Teams die in den letzten Kilometern des Anstiegs an uns vorbei gefahren waren wieder einsammeln.
Das Ziel errechten wir heute nach 4:29 wieder auf Platz 5. Wir konnten zwar auf den letzten Kilometern noch das Mixed Team abhängen, das gestern noch 10 Minuten vor uns lag, aber dafür muss uns schon in der Startphase ein anderes Team entwischt sein. In der Gesamtwertung hat sich so nichts geändert, so dass wir auch Morgen aus dem ersten Startblock starten dürfen.

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