Trotz Regen in der Nacht ging es heute morgen bei Sonnenschein um 8:30 auf die Strecke. Ars… kalt war es dann aber trotzdem, denn in Elkford waren wir ja immerhin schon 1300m Höhe und der Schatten der umliegenden Berge machte es nicht besser.
Nachdem wir neutralisiet hinter der Polizei durch fast jede Strasse von Elkford gefahren waren, ging es wie gestern schon auf einer breiten Schotterstrasse auf die ersten Kilometer. Wir konnten uns zu Anfang gut in der ersten Gruppe halten. An einer Engstelle verpassten wir leider unglücklich den Anschluss an die Gruppe. In den nächsten Minuten fuhr Anke wohl dann neue Rekordwerte auf ihrem Leistungsmesser, und ich versuchte im Wind auch alles um noch einmal den Anschluss zu finden. Wir schafften es zwar noch mal ans letzte Hinterrad der Gruppe, aber an dem nächsten Anstieg wurden wir dann abgehängt. Danach suchten wir unser Tempo auf der Strasse, denn wir wussten dass die Etappe erst nach der letzten Verpflegung bei Kilometer 40 so richtig beginnt. Das eine oder andere Team entwischte uns hier auf der Strasse, da wir wohl etwas für das hohe Anfangstempo bezahlten. Die zweite Verpflegung bei Kilometer 40 erreichten wir so schon nach 2h. Direkt danach ging es in den trail zu dem langen Anstieg. Irgendjemand müsste den Streckenbauern hier mal erklären was Serpentinen sind und wofür sie gut sind. Hier hatte wohl jemand mit nem Lineal eine Schneise in den Wald geschlagen. Es ging gefühlt fast senkrecht den Berg rauf. Es war wohl auch schon etwas länger her, dass der Weg das letzte mal freigeräumt wurde, denn dieser war teilweise fast nicht mehr zu sehen und man stand “mitten im wald”. Fast 2h brauchten wir überwiegend zu fuß bis zum Pass. Von hier aus führte uns eine ähnlich steile und technische Abfahrt wieder nach unten zum Ziel. Der Pass war schon schön zu fahren. Im gegensatz zu den Alpen war man hier vollkommen alleine unterwegs. Hier gibt es keine breiten Versorgungswege oder Hütten. Wir Mountainbiker hatten den Pass wirklich für uns alleine.
Es gab aber noch etwas neues, wir mussten heute eine ganze Reihe von Bächen durchqueren, denn wo es keine Wanderer gibt, da gibt es wohl auch keine Brücken. Etwas kühl war es dann schon bis zum Knie im Gebirgsbach zu stehen, aber irgendwann hatte man siüh auch daran gewöhnt und die Füße trocknen ja beim schieben auch schnell wieder ![]()
Das Ziel erreichten wir dann nach 5 Stunden und 3 Minuten auf Platz 6. Das vierte Team in der Gesamtwertung konnte sich also wieder ein paar Minuten absetzen und das sechste Team uns noch dichter auf die Pelle rücken. Mal sehen was die Etappe morgen bringt.
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