Irgendwie kam mir das alles bekannt vor als ich am letzten Wochenende beim 52. Parchimer Querfeldeinrennen an den Start ging. Ein kleines Starterfeld mit den üblichen Verdächtigen und die beliebte Achterbahn gaben mir die Hoffnung auf einen Podiumsplatz, dennoch wurde ich nach unglaublichen 16 Rennrunden wie im letzten Jahr ‚nur’ vierter.

Bericht und Bilder bei Chriz.

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Es gibt Traditionen die müssen auch gepflegt werden, wenn sonst nicht viel Zeit für den Radsport bleibt. Mitte Oktober ging es also, wie schon in den letzten Jahren, mit Anke zum Harz MBO nach Quedlinburg. Nachdem das Wetter in diesem Sommer ja immer mal recht durchwachsen war (ok hat beim Wände spachteln nicht so gestört), begrüßte uns der Harz mit strahlendem Sonnenschein.

In diesem Jahr starteten wir etwas vorsichtiger als in den letzten Jahren. Anke musste in den Wochen zuvor wegen einer Verletzung pausieren und ich war mir nicht so sicher wie brauchbar meine Form nach dem wenigen Training in diesem Jahr so ist. Bei der Routenwahl half uns unsere gute Vorarbeit vom Vorabend. Danach ging es bei traumhaftem Herbstwetter 5h lang durch den Harz. Sowohl Ankes Fuß, wie auch meine Form haben aber wohl ganz gut durchgehalten. Nach 4:55 hatten wir  380 Punkte in der Tasche. Das bedeutete nicht nur den 1. Platz in der Mixed Klasse, sondern zu unserer Überraschung auch Platz 3 in der Gesamtwertung. Damit hatten wir unter diesen Voraussetzungen nicht gerechnet. Insgesamt wieder eine klasse Veranstaltung und endlich mal wieder das passende Wetter dazu.

Einen etwas umfangreicheren Bericht gibt es bei Anke.

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Nun hat auch der Stevens-Crosscup begonnen. Klar, dass ich dort nicht fehlen durfte. Nach einer Stunde Vollgas rollte ich als 15. über die Ziellinie. Nachdem ich fast das ganze Rennen in der Gruppe um Platz 12 unterwegs war verließen mich zwei Runden vor Schluss die Kräfte und ich musste meine Mitstreiter ziehen lassen.

Bericht und erstaunliche Fotos bei chrizcross.de.

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Auch für mich hat nun die Crosssaison angefangen. Beim zweiten Lauf zum Deutschlandcup in Bremen konnte ich dann auch gleich mal mit den ‚großen’ Jungs spielen und sehen, wie es in dieser Saison so läuft.

Den ganzen Bericht gibt es bei chriz.

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Die heutige und letzte Tour hatte ich mir aus dem Internet geladen, die Tourdaten waren passend und Startpunkt war in Arco …
Es ging zuerst durch die Innenstadt und dann am Arboretum vorbei das erste Mal bergauf. In den Olivenhainen ging es zeitweilig etwas Auf und Ab, bis man an eine Teerstraße mündete.

Ab jetzt ging es schön gleichmäßig den Berg rauf, ich immer im zweiten oder ersten Gang. Vertretungsweise habe ich dann auch mal wieder die Schuhsohlen benutzt, obwohl ich sagen muß, daß ich mit dem neuen Sattel jetzt hoffentlich endlich ein gutes Sitzmöbel gefunden habe. Ich habe auf langen Anstiegen jetzt jedenfalls deutlich weniger Probleme … hätte ich den doch schon beim Alpencross gehabt …
Na ja, die Kehren kamen und gingen, der Schweiß lief in Strömen (warum setzt man sich bei 35° aufs Bike und fährt nen Berg hoch ???) und zwischendrin traf man den ein oder anderen Biker/in.

Die Ausblicke so ab 700 Metern hinab ins Sarcatal waren wunderschön, leider war es heute aber, wie schon die letzten Tage, sehr diesig, so daß man keine gute Fernsicht hatte. Von reichlich Autos wurde ich auch überholt, oben auf dem Berg, vor und hinter San Giovanni, gibts nämlich jede Menge hübsche Wochenendhäuschen, und ein Stückchen weiter ist noch eine große Grill- und Erholungswiese … heute war ja schließlich Samstag.

Leicht wellig gings weiter, dann schließlich zählte der Höhenmesser nur noch runter. Der obere Teil ließ sich tatsächlich super biken, endlich mal eine Abfahrt wo man es schön laufen lassen konnte. Sollte es etwa so weitergehen ? Schließlich sind ja sonst eher die oberen Teilabfahrten felsig verblockt …
Unterwegs traf ich noch einen anderen Biker, der wie ich über die Teerstraße nach oben gefahren ist, und eigentlich wieder runter nach Riva wollte. Seine Abfahrt nach Moser-Guide war aber anscheinend gesperrt, so sind wir nochmal kurz den Berg ein Stückchen wieder rauf, weil auch ich irgendwie meinen Track verloren hatte. An einem großen Holzkreuz standen wir dann und beratschlagten. Mein Trail ging tatsächlich hinter dem Kreuz in einem schmalen Pfad bergab … im Moser als nicht empfehlenswerte Trial-Variante beschrieben … na klasse ! :-(
Mein Leidensgenosse hat sich aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wieder zurück auf den Weg gemacht und ist die Teerstraße wieder runter, im Nachhinein keine sooo schlechte Idee …
Ich verzichtete auf den Pfad hier oben und wollte mein Glück ein paar Meter weiter unten probieren, dort war ein Wanderweg nach Arco ausgeschildert. Aber genau dieser traf auf den Pfad, den ich weiter oben ausgeschlagen hatte :-( … es ging über Geröll und Steinplatten talwärts, überwiegend schiebenderweise …

Im Mittelteil gab es für mich fahrbare Abschnitte, Absteigen war aber trotzdem regelmäßig angesagt. Warum nur können die Italiener bergab keine vernünftigen Trails bauen ??? ;-)
Ich hatte gerade wieder ein längeres fahrbares Stück hinter mir, die ersten Hüttchen waren auch schon wieder zu sehen, da ist es dann passiert … einen Moment unkonzentriert, zu wenig Kraft an der Bremse und schon hatte mich mein Bike auf die Steine abgeworfen … autsch ! Die Helmkamera hats überlebt (und auch alles schön aufgezeichnet), mein Bike auch. Ich war erstmal wieder bedient, das war wieder so ein ‘Umfaller mit Ansage’ … irgendwie lief es die ganze Zeit prima, dann etwas unkonzentriert und ein klein wenig aus der Spur. Anstatt dann aber kurz anzuhalten und abzusteigen rollt man noch weiter, und dann will das Bike plötzlich woanders hin … ;-)
Jetzt sind beide Beine gleich zerschraddelt (das linke war auf der Monte Baldo Runde dran) …
Den Rest habe ich erstmal geschoben, der Kopf wollte nicht mehr. Dann bin ich auch noch irgendwie vom Track abgekommen, der richtige Weg lief irgendwie auf der anderen Seite vom ausgetrockneten Flußlauf … erst diese blöde Schieberei, und drüben sieht alles fahrbar aus … grrr …
Ich hab also mein Bike durch das blöde Flußbett und auf der anderen Seite den Abhang wieder hochgezerrt und bin dann, endlich wieder Zivilisation, durch Olivengärten bergab nach Arco zurück …schicke Abschlußtour … ;-)

Morgen soll es recht zeitig wieder gen Heimat gehen, Tschö Gardasee …

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Heute bin ich von Arco über Riva auf einen Gipfel nordwestlich von Riva gefahren. Hinter Riva ging es über 17 km stets gut fahrbar (weil Asphalt) bis auf ca. 1100 mtr. Dazwischen lagen kleine Bergdörfer wie Deva, Pranzo und Campi. Hinter Campi ging es stellenweise mal über 10%ig den Berg hoch, für mich die Gelegenheit mir mal meine Beine zu vertreten … ich wollte die Tour ja schließlich genießen …

Es ging schließlich auf gut fahrbarem Schotter weiter bis zu einer Almhütte (Malga Pranzo) und von dort weiter zum unscheinbaren Scheitelpunkt der Tour, wortwörtlich mitten im Wald.

Ab hier ziemlich steil, mal wieder auf grobem Geröll, gings talwärts. Mir wars im oberen Teil stellenweise zu steil und gefährlich, deshalb habe ich lieber öfter geschoben, weiter unten gings dann besser. Zwischendrin waren sogar einige Stellen betoniert.

Erst ab Campi-Righi wurde der Weg dann wieder durchgängig schnell fahrbar … feiner Schotter und mit viel Flow durch enge Kehren, und immer wieder schöne Ausblicke auf Riva hinab :-)

Schließlich gings noch steiler runter, diesmal auf betoniertem Weg, wobei man Querrillen in den Beton geritzt hat, damit Wasser besser ablaufen kann und der Grip unter den Reifen nicht abreißt. Grip und sehr gute Bremsen braucht man hier um heil und vernünftig ins Tal zu kommen !
Ich konnte meinen Hope praktisch keine Abkühlzeit bergab gönnen und mußte zwischendrin deshalb einige Male anhalten, weil die Bremsen fürchterlich angefangen haben zu quietschen (bei den Hope-Belägen immer ein sicheres Zeichen dafür, daß denen zu warm ist …)

Die letzten Kehren bis nach Riva ging es dann auf Mini-Kopfsteinpflaster in die Stadt (bei Regen bestimmt kein reines Vernügen zu fahren, aber wir hatten heute ja wieder Temperaturen jenseits der 28° im Schatten, nur so nebenbei ;-) ). Bis nach Arco bin ich dann auf bekannten Wegen über Torbole und entlang der Sarca zurück …

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Gestern hatten wir uns zu einer Runde um den Monte Baldo entschlossen, Kolja hatte einen GPS-Track in petto. Der Plan war mit der Seilbahn in Malcesine auf den Gipfel zu fahren, so spart man sich 1700 hm blöde Auffahrt. Dies war für mich auch die Möglichkeit mit den anderen eine Runde zu drehen, weil die Tour dann so nur ca. 1000 hm hatte …
Von Arco bis nach Malcesine sind es ca. 20 km Anfahrt, und da die letzte Seilbahn, die noch Bikes mitnimmt, um 10.15 Uhr abfährt, war frühes Aufstehen angesagt …
Wir kamen allerdings trotzdem erst gegen 8.50 Uhr los, so daß etwas Beeilung angesagt war. Mit Rückenwind ließ es sich jedoch prima an der Küstenstraße entlang, durch einige Tunnel bis nach Malcesine radeln. Unterwegs haben uns noch einige Old- und Youngtimer überholt, die an einer ADAC Classic Trentino Rallye teilgenommen haben. Dies sollte später noch für ein echtes Aha-Erlebnis sorgen …
Ich glaube gegen halb 10 erreichten wir die Seilbahn und mußten mit Erschrecken feststellen, daß die Schlangen vor den Kassen fast bis auf die Straße reichten. Zwei von uns stellten sich trotzdem an, der Rest diskutierte schonmal, was wir unternehmen würden, wenn uns die letzte Gondel vor der Nase wegfährt. Die nächste Gondelfahrt mit Bikes würde erst wieder um 14.15 Uhr stattfinden …
So kam es auch, daß Paul und Tim sich schon mit dem Gedanken anfreundeten, den Berg raufzubiken (was die beiden eigentlich von Anfang an wollten). Wir erwischten buchstäblich die letzten Karten für die letzte Fahrt am Morgen … allerdings nur 4 Stück … :-( (wohl auch, weil sich ein italienisches Duo einfach mal reingedrängelt hatte).
So mußte sich die Gruppe also aufteilen, Paul und Tim sind auf den Monte Baldo und dann auf den Altissimo rauf (wobei wohl viel getragen wurde), und dann einige schöne Abfahrten wieder runter nach Torbole.

Gondel ... geschafft

Jens, Karsten, Kolja und ich sind dann mit der Gondel auf den Berg. Oben war es leider etwas bedeckt und nur ca. 17° warm (immer noch wärmer als in Schleswig-Holstein …) aber später kam die Sonne raus und wir kamen wieder so ins Schwitzen wie schon die letzten Tage …
Nachdem wir Alpakas beim Sonnenbaden und Gleitschirmfliegern bei vergeblichen Startversuchen zugeschaut hatten ging es auf den Weg um den Monte Baldo herum … zuerst auf Schotter bergab, dann auf Asphalt in stetem Auf und Ab am Berg entlang … zwischendrin gab es einige Schotterabfahrten, immer umgeben von kleineren Gehöften.

Der Weg führte uns alsbald wieder auf Asphalt Richtung Prada, wo wir uns kurz in einer Gastwirtschaft niederließen, um dann den letzten kleinen Schlußanstieg zu fahren. Von Prada Alta ging es dann über ca. 1000 hm hinab bis nach Brenzone, und anschließend über Malcesine wieder zurück nach Torbole und Arco. Schnelle Abfahrt, alles auf Asphalt und teilweise richtig steil, so daß die Bremsen anständig gefordert wurden. Die Ausblicke auf den Gardasee waren wirklich atemberaubend schön …

In einem der Tunnel auf der Rückfahrt wurden wir dann wieder von einigen Oldtimern überholt, unter anderem ein altes englische ‘Rennmonster’, keine Ahnung was für ein Typ oder Baujahr, auf jeden Fall muß da ein größerer Motor drin sein, denn der ganze Tunnel hat gebebt als der an uns vorbeigezogen ist. In Torbole an der Zeitnahme haben wir ihn dann wieder getroffen …

Das 'Rennmonster'

Schönen Dank an Kolja für die grandiose Tour … !

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