Geschrieben von Jörn in Berichte Für heute hatte ich mir eigentlich einen Ruhetag vorgenommen, aber irgendwie hatte ich nochmal Lust auf die Abfahrt von gestern … Ich habe also Paul überredet mich zusammen mit Bike und Helmkamera mit seinem Auto bis nach Santa Barbara zu fahren. Die Fahrt hoch hat uns beide, glaube ich, viel Spaß gemacht, Paul’s Auto klang teilweise etwas angestrengt …  Es ist halt solche Steigungen und so viele Kehren aus Deutschland nicht gewohnt … Paul hat mich oben abgesetzt und ist auf gleichem Weg wieder zurück, ich hab mir mein Bike geschnappt, Helmkamera ein und bin dann die Abfahrt von gestern nochmal runter … ich wollte die komplette Abfahrt an einem Stück auf Speicherkarte bannen. Paul hatte übrigens gerade sein Auto wieder geparkt (die leuchtenden Bremslichter sind noch zu sehen), als ich auch wieder in die Garage gerollt kam …  Schön wars, 28 min. nonstop Abfahrt bis nach Arco rein, nur 40 hm hoch gestrampelt aber über 1000 hm vernichtet … so könnte es eigentlich weitergehen …  Danke auch an Paul fürs shutteln … Fotos gibts heute keine (ich bin ja unterwegs nicht angehalten), dafür werde ich zuhause einen Teil des Films mal online stellen … 1 Kommentar » Geschrieben von Jörn in Berichte Heute habe ich mich wieder auf den Weg Richtung Monte Velo und nach Santa Barbara gemacht, weil ich die Abfahrt, von dem der Anaconda Trail abzweigt, ausprobieren wollte. Die 1000 hm Auffahrt kannte ich ja nun schon und wußte was mich erwartet. Heute war es, wie schon die übrigen Tage, an die 30° warm im Tal, und so habe ich es ruhig angehen lassen. Kehre um Kehre ging es nach oben bis zum Scheitelpunkt der Tour. Nach einer Pause bin ich dann in den Trail rein, der oben noch durch Wald führte. Es kam eine Passage mit leichtem Geröll und als der Wald offener wurde ging es am Hang entlang auf Felsen und Schotter in unzähligen Kehren Richtung Tal. 

Leider ist mir im unteren Teil das Hinterrad durchgeschlagen und da ich nicht schnell genug anhalten konnte, ist der Schlauch in den Reifen gezogen worden, und das Ventil ist abgerissen … 1x Latex komplett Schrott …  
Der Weg ist von oben bis unten durchgängig mit viel Flow und auch schnell fahrbar. Das erste Drittel ist dabei fahrtechnisch etwas anspruchsvoller, einfach weil größere Felsen im Weg liegen. Entlang von Plantagen bin ich dann schließlich wieder zur Ferienwohnung zurück. Kommentare deaktiviert Geschrieben von Jörn in Berichte Die anderen fünf fahren konditionell viel besser den Berg rauf als ich und wollten heute eine längere Runde Richtung Ledrosee drehen, deshalb habe ich mich heute alleine auf den Weg gemacht. Vor vier Jahren bin ich schonmal diese Runde Richtung Norden gefahren, eigentlich sollte das Tour 10 aus dem Moser-Guide werden. Damals hatten wir uns zwar irgendwie verfahren, den Track hatte ich aber trotzdem aufgezeichnet. Heute wollte ich versuchen, die Tour komplett nach Guide zu fahren … 

Der Anfang war noch klar, aber schon nach wenigen Kilometern stimmten die Richtungsangaben im Moser mit der Realität nicht mehr überein … der Guide ist schließlich schon zehn Jahre alt, wahrscheinlich hat sich zuviel geändert. Also bin ich erstmal einfach dem Track auf dem GPS gefolgt, schließlich würde mich der definitiv wieder zurück nach Arco bringen. Diese Tour geht nach Norden entlang immer unterhalb der hohen Felsen. Die Wege sind in den letzten Jahren wohl renoviert worden, jedenfalls habe ich diese deutlich schlechter in Erinnerung. Zwischendrin hat sich nochmal ein Abstecher in Richtung einer Aussichtsebene angeboten. Ich hab kurz aufs Navi geschaut, der Punkt sah nicht sehr weit entfernt aus. Leider waren keine Höhenangaben auf der Hinweistafel und so zog sich der Weg in Serpentinen ca. 2,5 km und 300 hm nach oben. Nach oben hin wurde es richtig steil, ich bin dann lieber mal abgestiegen und hab mir die Beine vertreten … ich wußte ja ungefähr was mich auf dem Rest der Tour noch erwartet. Oben dann eine Ebene mit wunderschönsten Rundblick in die Dro Ebene. Runter gings denselben Weg, feiner Schotter mit engen Kehren … und dann weiter an Fischzuchtbecken vorbei im Trail richtig Pietramurata. Dort stand ich dann allerdings mit anderen Bikern vor einer Sperrung des weiterführenden Radweges …  

Ein Schweizer meinte nur die Sperrung würde schon seit letztem Jahr bestehen und er würde jetzt trotzdem probieren dort durchzukommen. Ich war unschlüssig und bin erstmal wieder zurück, auch weil ich den original Moser Pfad wiederfinden wollte … den Einstieg habe ich tatsächlich gefunden, ca. 200 mtr. weiter wars aber wieder vorbei, weil mittlerweile ein Golfplatz auf dem Trail entstanden ist. 

Also bin ich dann letztlich doch wieder auf den Track zurück, der mich dann glücklicherweise an der Straßensperrung vorbeiführte. Der Weg wurde bald zum Pfad und dann zum Singletrail, der mich dann mehrere Kilometer durch unberührte und menschenleere Landschaft führte. Immer am Lago di Cavedine entlang gibt es dort jede Menge Abzweigungen, so daß man sich dort auch länger aufhalten kann. Mich führte der Weg wieder auf eine Nebenstraße und von dort bin ich dann nochmal bergauf nach Drena gefahren. Über dem Dorf thront eine halbverfallene Burgruine. Immer weiter bergauf ging es dann über Braila wieder Richtung Süden. Die Abfahrt ging dann auf Asphalt und zum Schluß in steilen Kehren, vorbei an den Kletterfelsen in Arco, zurück zur Unterkunft. Kommentare deaktiviert Geschrieben von Jörn in Berichte Wir hatten in der bike einen Bericht von einem kanadischen Freerider gefunden, in dem der einen echt flowigen Trail vom Monte Velo runter beschrieben hatte. Da Trails mit wirklich Flow am Gardasee ja leider Mangelware sind, hatte sich Karsten den GPS-Track besorgt, und wir haben uns am ersten Tag auf den Weg zum Monte Velo (wie passend), genauer gesagt nach Santa Barbara, gemacht. Die Anfahrt ging von Arco aus auf 1170 mtr. Höhe, alles auf Asphalt und fast mit gleichbleibender Steigung, eigentlich sehr gut zum Einfahren. Nach einer kleine Rast in Santa Barbara gings in den Trail, der am Anfang wirklich mit viel Flow durch den Wald lief. Jens ist diesen Trail bei seinem letzten Gardaseeaufenthalt auch schon gefahren und hat uns immer erzählt, das Ding würde bald extrem steil und unfahrbar werden, und er wollte auf keinen Fall dort nochmal runterschieben. Als wir schließlich an einer kleine Ruine vorbeigefahren sind (dort war der Abzweiger auf den Anaconda-Trail), frohlockte Jens schon … vielleicht hatte er damals doch den falschen Weg nach unten genommen. Leider stellte sich aber nach einem erneuten Studium der Wegbeschreibung heraus, daß der Kanadier eben diesen Trail gemeint hatte. Der Einstieg sah steil, aber durchaus fahrbar aus, also haben wir die Sättel tiefergestellt und uns hineingewagt … 
Um es gleich vorweg zu nehmen, die Kanadier haben von Trailflow eine andere Auffassung als die normalen Norddeutschen so wie wir …  Ich selbst mußte an vielen Stellen absteigen und habe lieber geschoben, später auch weil einfach die Kraft und die Konzentration fehlte … im oberen Teil war es sehr steil, dank gutem Grip und relativ wenig Steinen aber noch sicher fahrbar, im Mittelteil waren auch einige flachere Passagen dabei. Ab Mitte bis zum Ende gab es jedoch auch immer öfter steile Stufen und große Felsbrocken, die dann zum Absteigen zwangen. Die Hinterradbremse wurde während der gesamten Abfahrt stets gebraucht, teilweise gings auch nur mit blockiertem Hinterrad weiter … 
Meine persönliche Meinung, der Trail ist interessant, hat mir an diesem Tag aber nicht überall Spaß gemacht. Die zweistündige Auffahrt hat schon sehr viel Kraft gekostet, die mir dann beim Bergabfahren gefehlt hatte. Wenn man sich shutteln läßt und mit dem richtigen Bike und der entsprechenden Fahrtechnik lohnt sich der Anaconda Trail aber auf jeden Fall … Abends haben wir noch schnell das Nötigste in einem örtlichen Supermarkt eingekauft und uns dann die Bäuche beim Italiener gleich um die Ecke vollgeschlagen … Kommentare deaktiviert Geschrieben von Jörn in Berichte Die Anreise nach Arco am Gardasee sollte schon relativ früh beginnen, weil wir nicht erst in der späten Nacht ankommen wollten. Wir, das sind Jens, Karsten, Kolja, Paul, Tim und meine Wenigkeit. Tim stand gegen halb fünf morgens bei mir vor der Garage, wir haben dann schnell Taschen und Kisten eingeladen, unsere beiden Bikes wurden auf dem Heckträger verstaut, wir wollten schließlich pünktlich bei Kolja sein. Dumm nur, daß ich trotz aller Vorplanungen nicht daran gedacht hatte einen 13/7-poligen Adapter für die Kupplungssteckdose zu besorgen. Nun standen wir da, alles eingepackt und aufgeladen und kein Licht am Heckträger …  Auch die Fahrt zur örtlichen Tankstelle brachte uns nicht weiter, nur Achselzucken von der Dame am Nachtschalter. Letzte Möglichkeit, kurz Andi aus dem Bett klingeln und den mal fragen, der steht in der Woche schließlich auch immer so früh auf …  Glück gehabt, Andi ging ran und hatte auch noch den gesuchten Adapter … so konnten wir uns also leicht verspätet zu Kolja begeben, wo wir den Rest eingeladen haben. Um 5.30 Uhr wollten wir uns auf der Tankstelle Aalbek mit den anderen drei treffen, was wir auch fast pünktlich schafften … 
Zu sechst verteilt auf zwei Autos ging es dann auf die Reise Richtung Italien. Die Fahrt verlief eher unspektakulär, unterbrochen von diversesten Pausen und etwas zähfließendem Verkehr vor München brauchten wir aber trotzdem mehr als die kalkulierten 12,5 bis 13 Stunden … Ich glaube gegen 21 Uhr waren wir in Arco. Die Unterkunft in Arco ist sehr schön, Karsten hatte ein 4 Bett und ein 2 Bett Appartment gebucht, Tiefgarage und abschließbarer Bikekeller sind vorhanden. Das Guesthouse ist relativ neu renoviert und bietet neben Balkon auch eine Terasse und einen nett eingerichteten Hinterhof. Wenn ich wieder zuhause bin poste ich mal die Kontaktdaten von der Unterkunft. 
1 Kommentar » Geschrieben von Felix in Allgemein Heute gab es für mich keinen guten Abschluss. Der Sprint stand an. Da läßt sich gar nicht viel schreiben. Der Sprint begann in einem Stadtgelände und ging dann in die Weinberge über. Schon von Beginn an hatte ich Fehler….
Bericht Kommentare deaktiviert Geschrieben von Felix in Allgemein Schnelle Beine, Affenhitze und eine Verbindung die aus der Top10 wirft.
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