Archiv für April 2006

Am Samstag den 29.04. war es mal wieder soweit, die Deutschen Hochschulmeisterschaften MTB standen an. Diesmal war die Uni Lüneburg der Ausrichter, was uns natürlich sehr gelegen kam, da die Anfahrt sich recht entspannt gestaltete. „Wir“, das sind in diesem Fall Anke, Felix und ich. Als Betreuerin konnte ich meine Anni gewinnen, Dankeschön!

Da wir erst um 16:30 Uhr starten sollten, konnten wir schön ausschlafen und erst gegen Mittag losdüsen. Felix und Ankes Räder kamen auf das Dach und mein Kinderrad fand locker Platz im Kofferraum. Knapp 1,5 Std. später war das Ziel erreicht und wir checkten in der Jugendherberge ein, welche in unmittelbarer Nähe zum Campus lag. Sehr cool!

Auf dem Campus ging es schon mächtig zur Sache, denn die Vorläufe der Hobbyfahrer waren in vollem Gange. Wir meldeten uns jedoch zunächst an der Anmeldung, um die Startunterlagen zu ergattern.

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Endlich ist die Winterpause vorbei und die Marathonwelt hat mich wieder. An diesem Sonntag stand ganz planmäßig der Marathon des Endspurt Hamburg auf meinem Programm. Leider nicht ganz so planmäßig entwickelte sich das Wetter. Der kleine Mann in der Glotze und der im Radio hatten sich gegen mich verschworen und das Übelste angesagt, was ihnen wohl so eingefallen ist. Es standen also am späten Samstagabend noch einige Veränderungen am Rad an. Statt meiner italienischen Leichtlaufreifen beschloss ich die gut 200 Gramm schwereren Stelvio Plus aufzuziehen und so einem ungewollten Druckverlust entgegenzuwirken. Diese Maßnahme erwies sich als guter Griff, noch nie habe ich so viele Platten bei einem Marathon gesehen wie an diesem Sonntag. Ein weniger guter Griff war es, meine vordere Bremse beim Radausbau derbe zu verstellen. Der Weg zu bo stand also auch noch auf meinem Abendprogramm, um dort die Sache mit einem 13er Schlüssel wieder zu beheben. Was gibt es also Spannenderes als kurz vor dem Marathon noch am Rad herumzuschrauben.

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An diesem Sonntag stand für mich der erste Marathon des Jahres an. Wie gewohnt reisten wir am Vortag an. Übernachtet haben wir bei Thorsten einem bekannten von den Transalp teilnahmen. In der Woche vor dem Marathon stellte sich heraus das meine Ronin „nicht ganz dich“ ist, die Negativkammer ist leider undicht, so das die Gabel zu hart ausfederte. Hart war dann auch die richtige Bezeichnung für den Marathon, ich startete mit einer Alu Starrgabel.

Es war schon interessant wie viele bekannte Gesichter sich beim Kellerwald Marathon trafen, der Kellerwald Marathon ist der MTB Marathon Saisoneinstieg, bei dem jeder sehen will was die Winter Kilometer gebracht haben.

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Über Ostern konnten mal wieder ein paar Kilometer ins Trainingsprotokoll eingetragen werden. Am Karfreitag haben Felix und ich eine schön lange Geländerunde durchgezogen. Das Wetter half uns dabei ein wenig. Am Anfang hatten wir schönen Gegenwind am Kanal, aber sobald wir uns in den Wald verzogen wurde es besser. Wir fuhren rund um den Westensee so ziemlich jeden Trail den wir finden konnten und zwischendurch ging es für uns auf eine große Schleife durch die Wälder rund um Brux.Nach ziemlich genau 5 Stunden und 103km stellte ich mein Rad zufrieden und müde in den Keller. Am Samstag legte ich dann eine Zwangspause ein. Meine Freundin hatte Geburtstag und ließ mich den ganzen Tag nicht raus zum spielen. Felix nutzte die Chance, um sein Wettkampfrad das erste Mal in diesem Jahr zu bewegen.

Ostersonntag ist ja traditionell ein Tag der Familie, so auch bei uns beiden. Die Trainingszeit wurde also auf frühe 8:00 Uhr vorverlegt, um rechtzeitig zum Osterschmaus wieder zuhause zu sein. Auch die Eiersuche musste etwas später durchgeführt werden. Nachdem Felix schon am Samstag über Probleme mit seiner frisch vom Service gekommenen Gabel klagte, wurde es heute noch schlimmer mit dem Ding. Die Negativkammer hielt die Luft gerade mal eine Minute. Etwas wenig, wie wir beide meinen. Nach der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Lüneburg wird sie dann erneut zum Service gehen. Es war wohl seine letzte Magura-Gabel…

Auch ich kämpfte mit Federgabel-Abstimmungsproblemen an meiner neuen SID. Irgendwie wippte das Ding viel zu viel. Ein bisschen an der Dämpfung gedreht und es war besser. Dafür federte sie jetzt nicht mehr so schön. Ein wenig Zeit werde ich also noch in die Abstimmung investieren müssen. Leider fing es dann zwischendurch auch noch ein wenig

an zu regnen und die „neuen“ Räder wurden eingesaut.

Ich fass es nicht, die erste Ausfahrt mit dem Wettkampfrad und gleich ist alles dreckig!

Ostermontag nahmen wir dann die Rennräder und kurvten 3,5 Stunden durch die Norddeutsche Tiefebene inklusive einer

Gratisschifffahrt über den Kanal. Bei dem trockenen Wetter ein schönes Gefühl, da könnte man glatt zum Straßenfahrer werden…

Chr!z

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Am Wochenende waren Felix und ich mal richtig in den Bergen. Berge? Ja, Ihr hört richtig, wir waren in den Hüttener-Bergen. Es handelt sich dabei um ein etwas hügeligeres Gebiet in Schleswig-Holstein. Böse Zungen behaupten, dass es entstanden ist, als der Nord-Ostsee-Kanal ausgebaggert wurde… Ein wirklich schönes Hügelland, welches sich zwischen Schleswig und Rendsburg ausgebreitet hat.Unser Vereinskollege und Schlechtwetter-Nightrider Jörn hatte den Kontakt zu Thorsten Sell hergestellt und eine Tour für uns klar gemacht. Thorsten kennt wohl fast jeden Stein in diesem Gebiet und wir freuten uns über diese Tatsache. Gemeinsam mit ein paar anderen Mutigen aus Kiel und Weitgereisten aus der Nähe von Lübeck gaben wir uns im Regen vier Stunden lang alles. Mein Fazit lautete danach: Hier kommen wir mal wieder her! Richtig schöne längere Anstiege und super Downhills boten für alle Beteiligten Spaß ohne Ende und die Streckenkenntnis von Thorsten war einfach phänomenal!

Das restliche Wochenende fiel bei mir trainingstechnisch flach. Meine Oma brauchte ihren Enkel beim Umzug, da hilft man doch gerne!

Felix war wie immer fleißiger mit den Beinchen. Am Freitag machte er es sich am Westensee mit einem 175er Durchschnittspuls so richtig bequem und am Samstag erkundete er die Straßen rund um Brux. Da habe ich also mal wieder etwas Training aufzuholen…

Chr!z

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