Archiv für Mai 2006

Am Wochenende nach Himmelfahrt stand für Felix und mich der 4. Focus Discover Freedom MTB-Marathon in Altenau an. Für mich war es der erste Marathon in diesem Jahr und ich konnte endlich meine Form in dieser Disziplin überprüfen.

Meine Anreise fand bereits am Mittwoch statt, so konnte ich schon ein paar Tage im Harz verbringen und mir das Elend ansehen: REGEN, jeden Tag!

Am Samstag kam dann auch Felix nach und wir rollten uns ein wenig auf der 35 km Runde des Marathons ein. Das Start-Ziel-Gelände war in diesem Jahr etwas verlegt worden und auch die Strecke sollte zum großen Teil neu sein. Wir folgten also brav der Ausschilderung. Der Start sollte auf einer alten Bahntrasse ausgeführt werden, dadurch sollte sich dann das Feld schnell sortieren. Schon kurz darauf folgte eine kleinere Schlammpassage und wir erreichten die Forstautobahn. Dabei blieb es dann auch. Die Strecke blieb unspektakulär und würde dadurch bestimmt schnell werden. Hier und da war mal ein Singletrail dabei, aber das konnte den Kurs nicht wirklich schwerer machen.

Nach der Runde sahen wir aus wie die Schornsteinfeger und duschten in der Jugendherberge. Danach ging es dann mit unseren Mädels zum Italiener, um die übliche Portion Pasta zu vertilgen. Für den Vitaminhaushalt gab es auch noch einen kleinen Salat dazu.

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Diesen Marathon fährst Du nie, nie, nie und auch wirklich niemals wieder. So oder so ähnlich waren meine Gedanken während dieser Rennradaction am 28.05.2006. Doch schön der Reihe nach.

Das Vorspiel

Das Vorspiel war eher ein Trauerspiel. Seit dem letzten Nordcup in Oeversee bin ich nur ca. 160 Kilometer auf dem Rad gewesen. Ein bisschen zu wenig, wie ich fürchtete. Am Vortag fand zunächst eine Familienfeier und abends dann die Party bei Nico statt. Ich glaube, ich habe in der Nacht ca. 2 Stunden geschlafen. Positiv war nur mein Doppeldate für den Marathon. Zum einen mit Jens K. aus der RG und zum anderen mit Sebastian Z. vom RV Trave. So hatte ich immerhin eine gute Ausrede, nicht mit Vollzeug fahren zu müssen, da wir beschlossen hatten, unauffällig zu sein.

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Es ist endlich soweit, die Rennsaison hat begonnen und für das Team vergeht so gut wie kein Wochenende ohne Rennen. Was habe ich mich auf diese Zeit gefreut! Den ersten Marathon musste ich zwar auslassen, aber dafür nahm ich quasi als Ersatz an ein paar Straßenrennen teil. Die langen Einheiten werden nun vorzugsweise unter der Woche abgerissen, da es abends nun ja wieder etwas länger hell ist.Überhaupt: Ich liebe diese Rituale vor und nach den Rennen. Schon zuhause wird das Material geputzt und auf Verschleiß begutachtet, die Tasche wird mit allem möglichen Krimskrams (meist randvoll)gefüllt. Sportgetränke und Gels werden ebenso eingekauft wie Energieriegel und Bananen.

Am Abend vor dem Wettkampf gibt es dann die übliche Nudelration, je nach Rennlänge mehr oder weniger. Und evtl. ein kleines Glas Rotwein. Die Klamotten lege ich ebenfalls Abends bereit und befestige die Nummer, wenn sie schon vorhanden ist.

Morgens dann ein lecker Frühstück und Eau de Race für die Beinchen. Die Aufwärmrunde darf natürlich auch nicht fehlen. In der Startaufstellung wird dann noch der Tacho genullt und die Jacke ausgezogen. Der Puls steigt langsam an und endlich wird der Start freigegeben.

Nach dem Rennen die Jacke wieder anziehen und das Ergebnis checken; War ich schneller als im letzten Jahr? Was macht die Konkurrenz? Endlich ist Zeit für ein paar lockere Gespräche.

Noch schnell duschen und Tasche packen und es geht wieder ab nach Hause.

Einfach schön!

Chriz

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Ach ja, der 6. Ostseeradmarathon ist vorüber und ich lebe noch. Schön, oder? Eigentlich habe ich ja so meine Probleme mit welligen Kursen, der Freundeskreis der Hangabtriebskraft lässt grüßen. Heute war es aber ein wenig anders und ich bin happy. Aber alles schön er Reihe nach.

Nach meinem für mich nicht ganz zufrieden stellenden Abschneiden beim Marathon ab HH-Poppenbüttel, suchte ich zunächst das Gespräch mit Felix. Sein Rat: „Fahr das Ding von vorn, solange Du es kannst“. Klang damals ein wenig bescheuert für mich aber warum nicht. So entstand also das Ziel Sub-Seven-Hours und wenn ich mir dafür die Seele aus dem Leib fahren müsste. Ich war entschlossen unter 7 Std. zu finishen. Es folgte ein derber Fünftageblock, bei dem ich mich fast aus den Latschen fuhr und mir zu allem Übel auch noch Knieschmerzen (Links und Rechts) einhandelte. Auf die MTB-Einheit verzichtete ich daher und stieg erst in Oeversee wieder aufs Rad.

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Auch Felix und ich waren an diesem Wochenende nicht untätig. Am Samstag ging es für uns nach Nehms in der Nähe von Bad Segeberg zum zweiten Lauf des Nehms Cups 2006. Hierbei handelt es sich offiziell um eine leistungsorientierte Trainingsfahrt auf nicht abgesperrten Straßen. Diese Rennserie gibt es sein mehreren Jahren, zunächst war sie unter dem Namen „Kattenberg Cup“ und später als „RV-Trave Cup“durchgeführt worden.

Ich hatte ja schon am 1. Mai endlich wieder Straßenrennluft geschnuppert, Felix hingegen war nicht so wirklich begeistert vom Dackelschneider-Rad. Er wollte einfach ein bisschen unter Belastung fahren. Es sollten 4 Runden à 20,35 km gefahren werden, sodass wir eine Distanz von etwas mehr als 81 km zurücklegen sollten.

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