Archiv für März 2009

Der Tag begann heute mit einigen neutralisierten Kilometern auf der Strasse. Das Feld ist heute wieder in 3 Startblöcke aufgeteilt worden. Wir hatten somit sogar die Möglichkeit unsere Startgruppe anzuführen. Für etwa 20min klebten wir an der Stossstange des Führungsfahrzeuges. An einem Berg zog dann das Auto auf der Hälfte davon und wir zogen das Tempo an. Normalerweishätten jetzte viele Teams hektisch versuchen müssen nach vorne zu fahren, aber diesmal passierte nichts! Erst ein Blick nach hinten erklärte was passiert war: Das Tempo muss schon vor dem Berg zu hoch gewesen sein, denn erst etwa hundert Meter hinter uns waren der Rest unserer Startgruppe zu sehen, alles einzelne versprengte Fahrer. Da es direkt ins Gelände ging war uns diese Situation umso lieber, denn so hatten wir Platz für unser Tempo.

Bis KIlometer zwanzig zog sich ein leicht welliges technisches Gelände hin. Anke war in ihrem Element und legte ein beachtliches Tempo hin. Es dauerte nicht lange bis wir durch die ersten Gruppen, der vor uns gestarteten Fahrer fuhren. Die Strecke führte weiter über viele nette Trails und wir konnten uns immer weiter nach vorne arbeiten. Beim Überholen anderer Mixed-Teams mussten wir uns dann etwas mehr anstrengen. Nicht alle wollten uns kampflos ziehen lassen. Auf ein Team liefen wir direkt in einem Trail auf. Anke lieferte sich hier einen verbissenen Zweikampf mit einer Frau eines anderen Mixed Teams. Beide fuhren Kampflinie, aber nach einigen Minuten hatte Anke das Mädel soweit, dass sie in einer Kurve die innere Linie frei liess und Anke schlug gnadenlos zu. Ich musste dann allerdings nach dem Trail ganz schön Gas geben, um Anke wieder einzufangen.

Auf den letzten 20km reihte sich ein Trail an den nächsten. Hier bestätigte sich wieder, dass hier keiner richtig Radfahren kann. Wir gehören ja beide nicht zu den Steierkünstlern, aber hier können wir nach belieben mit den Gegnern speielen. So konnten wir auf den letzten Kilometern noch einige Mixed Teams disatnzieren. Auf diese Teams hatten wir aber bereits die 5Minuten aus den unterschiedlichen Startblöcken herausgefahren.

Am Ende reichte es heute für Platz 16 und Platz 20 in der Gesamtwertung. Wir starten morgen endlich wieder in Block C und haben 20 min Rückstand auf Platz 19 und 10min Vorsprung auf Platz 21. Viel geht da wohl nicht mehr.

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Der Tag begann mit gemütlichen 15 Minuten im Windschatten der grossen Spitzengruppe. Danach folgten einige Kilometer im Blindflug über staubige Strassen. Am ersten Anstieg des Tages mussten wir dann etwas Federn lassen. Ankes Beine wollten heute nicht so wie sie. Nachdem wir uns so bis zur ersten Verpflegung durchgekämpft hatten, stieg Anke auf diese Gummbärchen-Energie-Dinger um. Ich glaube ihr haben diese Dinger geschmeckt, zumindest schaltete sie danch zwei Gänge hoch. Auf den breiten Strassen konnten wir die ersten Teams einsammeln, folgen konnte kaum einer. Als wir dann einen längeren leicht abfallenden Trail erreichten legte Anke dann entgültig los. Ich musste mich ganz schön anstrengen damit sie wenigsten in Sichtweite blieb.

Die letzten 20km waren hier wie jeden Tag sehr schwer, steil und langsam. Wir brauchten mehr als 2h und mussten auch das eine oder andere vorher eingeholte Team wieder ziehen lassen. Irgendwie kommen wir auf dem grossen Kettenblatt in diesem Jahr besser zurecht als auf dem kleinen. Wir haben aber weniger Zeit verloren als befürchtet, die andere Teams haben sich wohl auch schwer getan heute.

Heute reichte es für Platz 22. Insgesamt liegen wie nun 21… Wenn auch nur mit einer Sekunde Vorsprung.

Bei Anke gibt es auch wieder was zu lesen.

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Die Etappe begann heute mit einer kurzen Runde durch Greyton. Das war aber eigentlich nicht so geplant, der Fahrer des Führungsfahrzeugs war wohl noch nicht ganz wach. Die Runde endete dann vor einer nicht mehr ganz vorhandenen Brücke. Die meisten Fahrer wählten dann den direkten Weg durch den Vorgarten eines Hauses. Es wäre sicher interessant zu hören, wie der Veranstalter das dem Hausbesitzer erklärt;-)

Die ersten 80km führten über schnelle und breite Strassen. Wir gaben also auf den ersten Metern etwas mehr Gas und so erwischten wir eine gute Gruppe. Wir konnten uns so bis zur zweiten Verpflegungszone an die ersten zehn Mixed Teams heran arbeiten. Dann wurde die Strecke aber wieder langsammer und lag uns nicht mehr so. Wir kassierten noch einige Minuten auf den letzten 30km und mussten auch noch ein paar Plätze abgeben. Mit Platz 18 haben wir aber in diesem Jahr unsere beste Platzierung eingefahren. In der Gesamtwertung ging es so von 23 wieder nach vorne auf 20. Wenn wir Glück haben liegt uns die Etappe morgen dann auch bis zum Ende und nicht nur auf der erste Hälfte.

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Die heutige Etappe war ein echter Spaziergang. Das bedeutet allerdings nicht, dass es leicht war. Wie bereits angekündigt war der längste Anstieg des Tages eine Tragepassage, allerdings gab es vor und nach dieser Rampe noch einige Stellen an denen es nicht möglich war auf dem Rad zu bleiben. So haben wir heute sicherlich mehr als die Hälfte der Höhenmeter zu Fuss zurück gelegt. Nach 3h Fahrzeit hatten wir somit erst 25km hinter uns. Der zweite Teil der Etappe führte dann über breitere schnellere Strassen und Wege. Leider kann hier noch immer kaum einer vernünftig in der Gruppe zusammen arbeiten. Wenn man aus der Führung geht wird sich meist nur komisch angeguckt. Arbeiten will hier keiner so richtig.

Auf den letzten 10km ging es dann wieder durch anspruchsvolleres Gelände. Zumindest für uns waren aber alle Anstiege fahrbar und so konnten wir uns nach einigen Positionskämpfen noch vor den 3 anderen Mixed Teams in unserer Nähe ins Ziel retten.

Heute sprang für uns Platz 25 in der Mixed Klasse raus, in der Gesamtwertung liegen wir nun auf Platz 23.

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Der Bericht von gestern musste leider ausfallen. Das Ergebnis gestern war ja sehr gut, allerdings habe ich die Etappe nicht so gut verkraftet. Nach 80km merkte ich das ich mir den Magen mit Iso + Hitze verdorben habe. Hätte dies nur die Nahrungsaufnahme betroffen wäre es nicht so schlimm gewesen. Ich konnte aber auch keine Flüssigkeit mehr zu mir nehmen. Dementsprechend kam ich ziemlich dehydriert ins Ziel. Den Rest des Tages verbrachte ich also im medical center und liess Flüssigkeit durch meinen Arm laufen. Abends schaffte ich es dann sogar noch ein klein wenig zu essen und es auch bei mir zu behalten. Unter diesen Umständen waren wir mit Platz 20 mixed und 142? Gesamt sehr zufrieden.

Heute Morgen führte mein mich mein erster Weg nach dem Frühstück wieder ins medical center. Ohne das ok vom doc hätte ich heute nicht starten dürfen. Da ich dort 20 min rumsass fehlt natürlich etwas Zeit für die Vorbereitung. Etwas gehetzt schaffte wir es aber dann doch noch pünktlich in den Startblock. Durch mein Magenproblem fehlt mir die komplette Nahrung vom Vortag. Ich verbrachte also den grössten Teil der Etappe bei Anke am Hinterrad. Zu trinken viel mir schwer und essen war gar nicht drin. Irgendwie ging die Etappe dann aber zuende. Wir haben zwar einen Platz in der mixed Wertung verloren, aber Startblock C ist geblieben. Wir sind jetzt auf Platz 21 Mixed und 174 Gesamt, heute sind wir auf Platz 29 mixed Gefahren und Platz 233? Gesamt.

Bei Anke gibt es etwas ausführlichere Berichte von gestern und heute.

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