Archiv für Mai 2009

In den Läden wird es den Grand Prix 4000 RS erst ab Juni geben. Getestet haben wir ihn allerdings schon. Ich bin die 175 Gramm schwere Leichtbauvariante des GP 4000 S die 215 Kilometer des Dehoga-Marathons in Wesseln gefahren und bin ganz happy mit dem Reifen. Zunächst hatte ich Bedenken wegen der Pannensicherheit, aber der Reifen hat keine Schnitte davon getragen. Er rollt gut und läuft sehr unaffällig. Das er nun 15% besser rollt als ein normaler GP 4000 S habe ich nicht gemerkt. Beide Reifen halte ich für super! Im Vergleich zu einem Schlauchreifen rollt der RS nicht ganz so geschmeidig ab. In letzter Zeit bin ich immer mehr von diesen „Klebereifen“ überzeugt.

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Mit nur zwei Ruhetagen ging es für mich am 24.05. gleich wieder zu einem Marathon. Leider war der Start am Vorabend etwas fraglich geworden, da statt Kohlefaser plötzlich Kohletabletten im Mittelpunkt meines Interesses standen. Am Marathontag war aber alles gut.

Gefahren bin ich erneut im Verbund mit meinen Nortorfer Vereinskollegen und wir hatten unseren Spaß. Wie vorgenommen wurde dieser Marathon etwas sportlicher in Angriff genommen. Am Ende stand ein 30er Schnitt auf dem Tacho. Ein schönes Geburtstagsgeschenk. Leider hatten wir aber auch Verluste zubeklagen. Gleich in der Anfangsphase musste ein Kollege mit einem defekten Hinterrad (es drehte sich nicht mehr und Speichen waren auch weniger als ursprünglich verbaut vorhanden) aussteigen. Wenig später, noch bevor wir richtig Fahrt aufgenommen hatten forderte ein Kreiverkehr und ein Fahrfehler seine Opfer. Wir verlohren drei Gastfahrer und waren erstmal geschockt.

Als wir uns nach einer Zeit gesammelt hatten, ging dann die Post ab. Schnelle Wechsel und der Versuch eines belgischen Kreisels brachten uns gut voran. Relativ zügig waren wir in Wesseln im Ziel und alles war grün.

Die Leute, Orga und Verpflegung sowie die 215km lange Strecke des ABC Wesseln waren auch in diesem Jahr eine Klasse für sich. Wohl dem, der eine Bäckerei als Sponsor hat :-).

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Am Himmelfahrtstag erfolgte die Probefahrt des vierten Nordcupmarathons in 2009 ab Nortorf. Da dieser Marathon von der RSG-Mittelpunkt-Nortorf ausgerichtet wird, dürfen/ sollen Vereinsmitglieder nicht an der Veranstaltung teilnehmen sondern stattdessen bei der Orga helfen. Ab Nortorf ging es in einer 17 Mann/Frau- Gruppe auf die Strecke. Zunächst verlief es ein wenig unruhiger als sonst, aber dass gab sich. Nach der zweiten Kontrolle sind schließlich nur noch 12 Fahrer auf die Langdistanz gegangen. Da es natürlich keine richtigen Kontrollen gab, haben wir wie bei einem Brevet Tankstellen angesteuert. Diese lagen nach 70 km in Nortorf, dann in Wattenbek, Bornhöved (hier bei einem Vereinskollegen der Geburtstag hatte) und schließlich erneut in Wattenbek. Ab Mittag fielen dann leider auch die „Vatertagstourer“ über die Straßen her. Oh Du armes Deutschland! (mehr will ich mal nicht schreiben).

Der Wetterdienst hatte es mit seiner Vorhersage geschafft, dass ich ein weiteres Mal nicht auf meinem Scott CR1 unterwegs war. Dabei wäre es locker drin gewesen, aber das Alurad läuft durch die Vollcarbongabel von Token und dem schon im Bericht des Husumer Nordcups erwähnten Schlauchreifenlaufradsatzes ganz hervorragend. So langsam findet auch der Freilauf seine Stimme wieder und knattert munter vor sich hin. Ein herrliches Stück Technik! :-)

Das Unwetter erwischte uns aber doch noch. Wir waren gerade in der örtlichen Eisdiele in Nortorf, als das Toben des Wetters begann. So ging der Konsum der italienischen Süßspeise etwas schneller als gewohnt vonstatten. Die Rückfahrt mit dem Auto nach Kiel war mit Blitz, Donner, reichlich Wasser und Hagel sowie schlechter Sicht nicht wirklich schön. Was zählt ist letztlich aber das enorme Glück auf dem Rad nicht naß geworden zu sein und die Tatsache einen weiteren Nordcup in der Tasche zu haben.

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Als Einstieg in die Marathonsaison hatte ich mir den Rocky-Mountain Bike Marathon in Riva ausgesucht. Aus der ersten Startreihe des zweiten Startes ging ich ins Rennen. Ich fand schnell in meinen Rhytmus und konnte so die ersten 2,5h gut und kontrolliert hinter mich bringen. Dann machte ich aber einen kleinen Anfängerfehler, ich merkte dass es in meinem rechten Bein leicht zuckte. Um Probleme mit Krämpfen zu verhindern trank ich zu viel Iso. Ich bekam so zwar keine Krämpfe, aber dafür Magenprobleme und ich konnte so für etwa 1,5h nicht voll fahren.  Das Ziel erreichte ich nach 5h 45min. Ein paar Minuten weniger Rückstand hätten es schon sein können, aber in der ersten Hälfte des Rennens fühlten sich die Beine gut an und ich freue mich nun auf die nächsten Marathons. Die Platzierung ist nicht wirklich erwähnenswert, unter den 2500 Startern waren wohl ein paar schnelle Fahrer :D

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VORSPIEL:

Das Vorspiel zum diesjährigen Radmarathon des RSV Husum hatte seinen gewissen Reiz. Mein  Start war klar, schließlich gehört dieser Nordcup zu meinen Favoriten, aber welches Material sollte mit nach Husum? Seit kurzem bin ich auf dem Schlauchreifentrip, aber ist es schlau einen Marathon (hier 210 Kilometer ohne Materialwagen) auf Schlauchreifen zu fahren? Was ist bei einer Panne? Dauert es Lichtjahre bis der Reifen neu geklebt ist? Fragen über Fragen. Und Fragen über Fragen folgten Überlegungen  über Überlegungen. Schließlich ist die Entscheidung pro Schlauchreifen gefallen. Aus einem Satz alter DT Hügi 240 Naben und schicken neuen Ambrosio Felgen wurde flux ein Laufradsatz mit flachem Profil zusammen gesteckt. Und alles war gut? Nicht ganz, denn das Hinterrad machte unglaubliche Geräusche. 3 mal haben wir die Speichenspannung erhöhen müssen, damit Ruhe einkehrte. Da ich nach der dritten Überarbeitung keine Zeit fand den LRS vor dem Marathon zu testen, ging es mir nicht unbedingt  besser. Sollte ich wirklich diesen LRS samt der altertümlichen Reifen fahren? Zwei Tage vor dem Start trafen die Conti Sprinter Gaterskin Schlauchreifen bei unserem Sponsor bike orange ein und ich war mutig. Das Scott Alurad wurde mit dem LRS und den neuen pannensicheren Schlauchreifen bestückt. Eine Probefahrt gab es nicht! Nerven auch nicht mehr! So sind sie halt, die Leiden eines Materialfreaks!

DER AKT:

Gutes Wetter in Husum und verhältnismäßig wenig Wind waren die guten Vorboten des Marathons. Warum diese Veranstaltung immer so wenig Starter hat verstehe ich nicht. Die Orga ist, wie in den letzten Jahren auch, in diesem erneut Jahr super gewesen. Die flache Strecke ist auch super und diesmal gab es auch kaum Wind (für Husumer Verhältnisse). Gefahren bin ich erneut im Pulk aus Nortorf und alles war gut. Leider hatten wir einen kleinen Sturz, aber auch da ging alles gut. Die Führungsarbeit wurde brüderlich geteilt und so kamen wir mit einem 29ziger Schnitt über den Kurs. Bei zwei etwas windigeren Passagen bin ich die Führung gefahren und konnte ein paar Körner verschießen und Glückshormone ausschütten, denn es lief richtig gut. Ich glaube, so langsam komme ich wieder in Form. Wäre doch schön! Im Ziel war ich jedenfalls sehr zufrieden und die Bratwurst schmeckte.

Die Laufräder waren auch ruhig und die Schlauchreifen hielten dicht. Warum weiß ich nicht, aber die Dinger rollen schon irgendwie besser ab als Drahtreifen. Das gilt für die Conti Sprinter und auch für die Conti Competition, die ich zuvor auf einem ultraleichten Carbonlaufradsatz gefahren bin. Ob dieser Satz zum Marathoneinsatz kommt wird sich noch zeigen müssen. Meinen Vereinskollegen habe ich lieber nichts von dem Versuch erzählt. Bei einer Panne hätte es halt etwas länger dauern können. Allerdings hatte ich Dichtmittel in den Reifen, sowie 2 Dosen Dichtschaum und einen neuen Reifen im Trikot. Aber es ging ja alles gut.

DAS NACHSPIEL:

Das Nachspiel erfolgte im Auto und war schon die halbe Regeneration. D.h.: Sitzheizung auf 110%, Tempomat auf lässiges Cruisen gestellt und Depeche Mode auf volle Lautstärke! Sehr schön!

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