Archiv für Dezember 2011

Nach dem Rennen in Elmshorn in der vergangenen Woche stand heute der 6. Lauf zum Stevens Cyclocrosscup in Kaltenkirchen auf dem Programm.

Der Start für die Hobbyklasse war für 14:35 angesetzt, so dass ich mich nach einen entspannten Frühstück gegen Mittag auf den Weg machte.

Die im Verlaufe der Anreise dichter werdende Schneedecke ließ auf ein technisch anspruchsvolles Rennen hoffen.

Auf dem Parkplatz eines bekannten Möbelhauses treffe ich Chriz, der in wenigen Minuten ins Eliterennen starten soll.

Nach meinem Besuch bei der Startnummernausgabe habe ich noch einen Blick auf die Strecke geworfen, die jetzt schon bös zerfahren und teilweise mit Schnee bedeckt war. Prima, das wird lustig.

Der Start ist mir diesmal so mittelprächtig gelungen, und so geht es in zwei Fahrspuren auf die Strecke, ich wechsle ein paar mal von rechts nach links und umgekehrt, kann mir aber keinen brauchbaren Vorteil erarbeiten. Erst in der ersten engen Kurvenkombination ist der erste Fahrer fällig.

Auf dem Weg in Richtung Wall gibt es eine Kurve mit einem großen Schlammloch. Bremsen überflüssig, wer anderer Meinung ist wird überholt. Der Nächste.

Der Wall selbst, laut Chriz in den Vorjahren fahrbar, zwingt dieses Mal zum Absteigen, und auch auf dem Weg nach unten ist laufen schneller als fahren. Interessant, weil recht glatt, ist es allemal.

In der dritten Runde kann ich mir mit einem harten Antritt nach einer Kurve einen Mountainbiker holen, nach dem Wall ist eine Runde später ein weiterer Fahre fällig, der Probleme mit seinen Pedalen hat. Die waren auch mir nicht fremd, das Ein- und Ausklicken funktionierte stellenweise nicht mit der gewohnten Zuverlässigkeit.

Leider kam auf dem Weg in Richtung Start/Ziel meine bekannte Schwäche für schnellere Strecken wieder zum Tragen, so dass ich den gerade gutgemachten Platz wieder verlor.

In der letzten Runde ist dann nicht mehr viel passiert, das Ding zu Ende gefahren und ab nach Hause.

Auch heute wieder ein 9ter Platz, damit kann ich gut leben. Jetzt ist erstmal 5 Wochen Pause, bis das Finale in Buchholz ansteht.

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Kiel, Samstag Morgen: es regnet, es ist kalt und der Wind ist auch recht ordentlich. Ich renne planlos durch die Wohnung und suche nach meiner Motivation. Nix zu finden, muss also ohne gehen.

Die Sachen ins Auto gepackt und ab in Richtung Elmshorn, wo ich heute mit anderen Jungs im Schlamm spielen soll. Auf dem Weg Richtung Süden hört zunächst der Regen auf, in Elmshorn selbst sind sogar die Temperaturen ganz akzeptabel. Die gute Laune bleibt genau bis zur Übernahme meiner Startnummer erhalten, denn in exakt derselben Sekunde fängt es an zu schütten. Aber so richtig. Für Erwachsene.

Schnell noch Chriz auf die Reise ins Eliterennen verabschiedet und dann mehr oder weniger lustlos Richtung Auto, umziehen und dann warmfahren. Ich bin schon vor dem Start klatschnass und die halbe Runde auf der Strecke hat meine Schaltung in eine Geröllhalde verwandelt. Wenn das mal gut geht.

Irgendwer hatte die geniale Idee die Mädels vor den Männern zu starten, die dann ca. 30 Sekunden später auf die Strecke gehen sollten. Nun gut.

Ich erwische einen ganz brauchbaren Start aus der 2 ½ Reihe und nehme die erste Kurve ohne zu bremsen, wird sowieso überbewertet. Im Übergang in den ersten Anstieg der erste Sturz, ich komme gerade noch dran vorbei und mache mich auf den Weg Richtung Treppe. Die Platzierung bis dato war ganz ok und hat sich in den nächsten zwei Runden auch nicht maßgeblich verändert, nach hinten hatte ich mir einen ganz komfortablen Vorsprung erarbeitet und vorne war auch niemand zu sehen.

Gegen Mitte der dritten Runde konnte ich auf einen Mountainbiker auffahren, den ich mir dann im Laufe der vierten und letzten Runde holen wollte, die Beine schienen dies zuzulassen. Also noch ein letztes Mal diese blöde Treppe hoch (das Sch****ding wird mit jeder Runde länger…) und den kleinen Trail Richtung Teich runter. In der kleinen Schikane den Wall runter stürzt leider ein überrundeter Fahrer, was dazu führt, dass die Lücke nach vorne wieder größer wird. Trotz aller Bemühungen bin ich da nicht mehr rangekommen und so beende ich das Rennen recht stressfrei, da auch von hinten niemand mehr drängelt.

Ich tausche meine Startnummer gegen drei Stück Kuchen und verziehe mich unter die Dusche. Bei Verlassen selbiger scheint dann die Sonne…irgendwie komme ich mir verarscht vor.

Zu Hause dann der nächste Knaller: trotz umfangreicher und gründlicher Suche ist mein Name in der Ergebnisliste einfach nicht zu finden, und das ausgerechnet bei dem Rennen, dass mir bis dahin am meisten Spass gemacht hat und das auch vom Ergebnis her das beste sein dürfte…der Fehler wird jedenfalls später korrigiert und so steht ein 9ter Platz von 24 Finishern zu Buche, der meine Punktzahl in der Gesamtwertung verdoppelt.

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Alle Jahre Wieder – nein, es ist noch nicht ganz so weit, aber wir haben uns wieder bei Halle zum Nacht-MTBO zusammen gefunden. Bei etwas gemütlicheren Bedingungen als im Vorjahr hatten wir von der ersten bis zur letzten Sekunde Spaß, Freude und schnelle Reifen.

Den ganzen Bericht gibt es wie immer bei Anke.

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Schon zum zweiten Mal in dieser Saison ging es für mich und meine Teamkollegen nach Bremen in den Pellens Park. Diesmal zu einem Lauf des Stevens-Cups. Nach meinem 13. Platz in Kiel wollte ich nun ein paar mehr Punkte für die Gesamtwertung einfahren. Zwischenzeitlich lag ich gut in der Gruppe um Platz 7, aber die knüppelharte Wiese schüttelte mir die Kraft aus den Beinen und ich musste Raoul und Thomas ziehen lassen. Die Zielleine überquerte ich auf Platz 9 und konnte somit 7 Punkte ergattern.

Bericht

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