Nach dem Rennen in Elmshorn in der vergangenen Woche stand heute der 6. Lauf zum Stevens Cyclocrosscup in Kaltenkirchen auf dem Programm.

Der Start für die Hobbyklasse war für 14:35 angesetzt, so dass ich mich nach einen entspannten Frühstück gegen Mittag auf den Weg machte.

Die im Verlaufe der Anreise dichter werdende Schneedecke ließ auf ein technisch anspruchsvolles Rennen hoffen.

Auf dem Parkplatz eines bekannten Möbelhauses treffe ich Chriz, der in wenigen Minuten ins Eliterennen starten soll.

Nach meinem Besuch bei der Startnummernausgabe habe ich noch einen Blick auf die Strecke geworfen, die jetzt schon bös zerfahren und teilweise mit Schnee bedeckt war. Prima, das wird lustig.

Der Start ist mir diesmal so mittelprächtig gelungen, und so geht es in zwei Fahrspuren auf die Strecke, ich wechsle ein paar mal von rechts nach links und umgekehrt, kann mir aber keinen brauchbaren Vorteil erarbeiten. Erst in der ersten engen Kurvenkombination ist der erste Fahrer fällig.

Auf dem Weg in Richtung Wall gibt es eine Kurve mit einem großen Schlammloch. Bremsen überflüssig, wer anderer Meinung ist wird überholt. Der Nächste.

Der Wall selbst, laut Chriz in den Vorjahren fahrbar, zwingt dieses Mal zum Absteigen, und auch auf dem Weg nach unten ist laufen schneller als fahren. Interessant, weil recht glatt, ist es allemal.

In der dritten Runde kann ich mir mit einem harten Antritt nach einer Kurve einen Mountainbiker holen, nach dem Wall ist eine Runde später ein weiterer Fahre fällig, der Probleme mit seinen Pedalen hat. Die waren auch mir nicht fremd, das Ein- und Ausklicken funktionierte stellenweise nicht mit der gewohnten Zuverlässigkeit.

Leider kam auf dem Weg in Richtung Start/Ziel meine bekannte Schwäche für schnellere Strecken wieder zum Tragen, so dass ich den gerade gutgemachten Platz wieder verlor.

In der letzten Runde ist dann nicht mehr viel passiert, das Ding zu Ende gefahren und ab nach Hause.

Auch heute wieder ein 9ter Platz, damit kann ich gut leben. Jetzt ist erstmal 5 Wochen Pause, bis das Finale in Buchholz ansteht.

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