Archiv für Juni 2013

Herzlichen Glückwunsch !

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Viel Glück !!!

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Canada 2013, Tag 5, 29.Juni, Vancouver – Cumberland

Heute morgen gegen sechs konnten wir wieder bei herrlichstem Sonnenschein unsere Äuglein aufmachen … das Wetter wird immer besser und wärmer … :-)
Wir haben nach dem Frühstück den Camper fertig gemacht, denn heute ging es zum Startort der ersten Etappe. Ich habe Anke und Felix zu der kleinen Grundschule gefahren, wo gestern die Registrierung war, und die beiden dann dort abgesetzt. Dort sollte dann gegen 10.30 Uhr das Rennbriefing stattfinden, und danach der Transfer für die Rennteilnehmer nach Cumberland auf Vancouver Island. Wir hatten vorher an einer kleinen Tankstelle das Auto nochmal annähernd vollgetankt, denn komischerweise bekommt man bei Canadream die Wagen nur knapp viertel voll betankt ausgehändigt … ??? #@**#$@@

Ich habe mich dann auf den Weg zum ‚Horseshoe Bay‘ Fährterminal gemacht, ca. eine halbe Stunde Fahrt auf dem Trans Canada Highway. Felix hatte von Deutschland aus die Überfahrt gebucht, so brauchte ich nur die Reservierungsnummer und noch kurz mit Kreditkarte bezahlen. Da ich nicht wußte wie lang unser Auto ist, hat die nette Kassiererin kurzerhand das Maßband genommen und selbst nachgemessen … 29 ft. sind genau 8,84 mtr. Felix hatte bis 33 ft. gebucht, also alles im grünen Bereich ;-)
Heute war Samstag, und entsprechend viele Menschen wollten rüber auf die Insel, die Wartereihen waren also brechend voll. Ich stand in der Reihe der Vorbesteller während der Einweiser die PKW immer fleißig auf die Fähre gewunken hat. Irgendwann hat er dann wohl gecheckt, daß ich ja auch noch mit muß, hat kurz telefoniert und mich dann rausgezogen. So konnte ich durchfahren bis auf die Fähre, wo ich ungefähr drittletztes Fahrzeug war … neben mir standen übrigens die Duschwagen für das BC Bike Race … :-)

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Ich bin dann an Oberdeck gegangen und habe die Überfahrt und die Landschaft dort oben genossen. Die Fähre war übrigens die ‚Queen of Cowichan‘ – wer mag kann ja gerne mal bei www.marinetraffic.com nach dem Schiff suchen. War alles schon ein bißchen rostig und ausgeleiert, wahrscheinlich aber eine alte Dame mit Herz, jedenfalls hat sie alle sicher nach Nanaimo auf Vancouver Island gebracht …

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Von Nanaimo aus ging es dann ca. 95 km Richtung Nordwesten, Ziel war, wie gesagt, Cumberland. Hinter dem Fährterminal scharf rechts und dann eigentlich immer nur geradeaus. Nachdem ich meinem Navi Manieren beigebracht hatte, lief es auch ganz gut zwischen uns beiden … ;-) Die weltweite Offline Navigation mit Nokia scheint ganz gut zu funktionieren …

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Mit dem Camper auf dem Highway zu reisen funktioniert ohne Probleme, 100-110 km/h kann man ganz gut fahren, die Spuren sind ja breit genug … ;-)
Nebenbei war auch noch Gelegenheit mal aus dem Fenster zu fotografieren. Tolle, weite Landschaft mit den Bergen und einigen schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund.

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Cumberland war schnell gefunden, ich glaube ein ziemlich verschlafenes, kleines Städtchen … jedenfalls die Ecke wo ich langgefahren bin. Das Basislager war an einer kleinen Ausfallstraße relativ ruhig gelegen, und ich konnte mich eine Einfahrt danach auf einen Sandplatz stellen zum Warten. Ich hatte ja die frühe Fähre bekommen, daher war ich der erste Camper vor Ort.
Erst mal kurz was essen und dann die Beine hoch … und auf Anke und Felix warten … Dummdidumm … das Leben kann so schön sein ;-)

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Gegen kurz vor sieben waren dann auch Anke und Felix da, 4,5 Stunden nach mir, und so wie ich gehört habe, haben sie sich ordentlich gelangweilt heute …
Die Meute kam geschlossen mit ungefähr 15 Bussen und Schulbussen hier an. Grund für die Verzögerung war wohl auch die Tatsache, daß man nicht den Highway, sondern lieber die landschaftlich reizvollere Küstenstraße nach Cumberland.
Wir sind dann zügig zum Abendessen, was gefühlt 3 Kilometer Fußmarsch die Hauptstraße von Cumberland South hoch bedeutete. Der Aufwand hat sich aber gelohnt, es gab lecker Sprossen, gegrillten Lachs und noch mehr Grünzeug …

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Morgen ist Rennstart, Anke und Felix besprechen letzte taktische Maßnahmen und perfektionieren die Bikes. Es kann ja sein daß ich mich täusche, aber ich glaube die beiden sind noch nervöser als vor den Transrockies, vielleicht haben sie ja ‚Singletrailangst‘, oder sind ‚Northshoretraumatisiert‘ … ;-)

Fotos gibt’s in der nächsten Zeit wahrscheinlich etwas weniger, wir sind momentan WLAN-los …
Gute Nacht Deutschland …

MfG Jörn

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Canada 2013, Tag 4, 28.Juni, Vancouver

SONNE !!!

Hatten wir heute morgen beim Aufstehen, steigert gleich die gute Laune. Die Wolken kamen dann zwar recht schnell, aber geregnet hat’s heute eigentlich nicht …

Heute waren Trails angesagt, der letzte rennfreie Tag. Wir haben uns gegen 10 Uhr wieder auf den Weg Richtung Mt. Fromme gemacht, wo wir gestern ja schon den ‚Bobsled‘ unter die Stollenreifen genommen hatten. Die Anfahrt lief heute etwas glatter als gestern, obwohl wir auch heute wieder einen kleinen Umweg fahren mußten, allerdings nur wegen Straßenbauarbeiten …

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Anke und Felix haben sich am Fuß des Berges ein virtuelles Rennen gegen diverse Computergegner geliefert, und sind mal kurz nach oben entschwunden. Ich bin dann doch lieber gemütlich weiter gefahren, so sieht man auch mehr von der Landschaft … :-)
Ich habe die beiden oben wieder getroffen, dann sind wir zusammen bis zum Traileingang gefahren, haben kurz die Kameras klargemacht und uns dann den Berg runtergestürzt. Gestern haben wir ja noch einige Stellen geschoben, heute wußte man, was einen erwartet, so konnte man schön flüssig und mit noch mehr Spaß abfahren. Das Holz, was dort allenthalben verbaut ist, ist relativ griffig, nicht zu vergleichen mit nassen Wurzeln z.B. im Harz. Klar, man muß die Geschwindigkeit anpassen, muß aber nicht ständig mit ausbrechenden Reifen rechnen.

Nach ‚Bobsled‘ sind wir den Berg wieder rauf, weil es weiter oben noch interessante Trails mit passendem Schwierigkeitsgrad für uns geben sollte. Der Abzweiger zu unserem Trail stellte sich jedoch als Wanderweg heraus, den wir erstmal schiebenderweise bewältigt haben … leider irgendwie vorbei an dem entsprechenden Abbieger und immer schön weiter nach oben am Berg entlang. Nachdem Anke und Felix nach mehrmaliger Google-Befragung festgestellt hatten, daß wir wohl irgendwie vom rechten Weg abgekommen waren, mußten wir wohl oder übel wieder umkehren.

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Keine Ahnung wo uns der Weg sonst ausgespuckt hätte. Wir sind also wieder den kompletten Weg zurück, den verpaßten Abzweiger haben wir auch nicht gefunden, bzw. war der nicht so recht fahrbar für uns. Wir sind also den Berg auf Waldautobahn wieder runter und sind dann ein Stückchen unterhalb von ‚Bobsled‘ in den ‚Leopard‘ rein, leider ein bißchen verblockt, aber wir konnten später auf den ‚Griffin‘ Trail wechseln, und der war eigentlich super zu fahren. Es ging nicht nur bergab, sondern teils auch am Hang entlang oder mal kurze Steilstücke wieder rauf.
Es gab einige knifflige Stellen, Absteigen war des öfteren gefragt, aber wir sind uns alle einig, zwei- dreimal gefahren, und man müßte da eigentlich gut runterkommen.
Auf jeden Fall werden die Trails hier mit viel Liebe und Engagement gebaut und instandgehalten …

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Der Weg spuckte uns unten an der Straße wieder aus, natürlich nicht ohne mich nochmal kurz von einer kleinen Brücke runterzuwerfen … Mist, Griffgummi naßgeworden … ;-) und dann auch noch von Felix auf Video gebannt, hoffentlich macht der damit keinen Mist … :-)

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Ein kurzes Stück vor der Stadt war Anmeldung für die beiden Rennteilnehmer, in einer kleinen Schule wurde man am Eingang gleich in Empfang genommen. Ich konnte mir das Treiben auf dem Vorplatz anschauen, inkl. Welpenparade …

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Ich wurde dort auch noch zum Rennen eingeladen, habe aber dankend abgelehnt mit der Begründung, daß ich ja im Urlaub bin … ;-)
Bepackt mit zusätzlich zwei Riesentaschen sind wir dann wieder Richtung Campingplatz. Zwischendrin nochmal kurz Einkehr beim kanadischen McD, wir alle hatten nach 6 Stunden auf und neben dem Fahrrad ein leichtes Hungergefühl in der Magengegend …
Einige Lebensmittel haben wir bei der Gelegenheit gegenüber auch noch eingepackt … übrigens, wenn man so mit komischen Trikots und kurzen Hosen in grün-schwarz durch Kanada fährt, ergibt sich immer die Möglichkeit für ein nettes Gespräch mit den Eingeborenen ;-)
Eine nette ältere Dame hat uns doch tatsächlich nahegelegt, uns hier nen Job zu suchen und nach Kanada auszuwandern … keine sooo schlechte Idee ;-) … wir seien ja schließlich noch jung … vielen Dank für die Blumen :-)
Aber auch auf dem Campingplatz wurden wir schon einige Male auf unser buntes Treiben angesprochen.

Am Camper haben wir uns erstmal wieder um die Elektronik gekümmert, (Bike-)Wäsche waschen war angesagt und die Biketechnik auf Vordermann bringen, bzw. rennfertig machen.

Gute Nacht Deutschland …

MfG Jörn

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